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Liebe in Zeiten des Feuersturms
Die Welt, 03. Februar 2006


Das ZDF-Drama "Dresden" von Roland Suso Richter ist der erste Spielfilm über den Untergang der Stadt.

"Nun machen Sie schon. Erschießen Sie uns." Mit tränenerstickter Stimme fleht die alte Frau - zwischen zwei Zeilen des Vaterunsers - um den Gnadenschuß für sich und ihre Familie. Der angesprochene junge Soldat schüttelt dreimal verkrampft den Kopf, dann zieht er seine Mauser und tötet die Betenden einen nach dem anderen mit Kopfschüssen. Eine Kugel ist besser als langsam zu ersticken.

Tragödien wie diese mögen sich tatsächlich abgespielt haben in den Kellern der Dresdner Innenstadt in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 - als nach einem der schwersten Bombardements des Zweiten Weltkriegs ein Feuersturm von apokalyptischen Ausmaßen die Altstadt verzehrte und den in provisorischen Luftschutzkellern eingepferchten Menschen den Sauerstoff zum Atmen nahm. Im ZDF-Zweiteiler "Dresden" von Roland Suso Richter markiert diese Szene den emotionalen Scheitelpunkt. Am Mittwoch hatte die zehn Millionen Euro teure Produktion in Hamburg Vorpremiere.

Überraschenderweise hat es noch keine große fiktionale Aufbereitung des Dramas von Dresden gegeben. Zwar ist Kurt Vonneguts nur teilweise realistischer Roman "Schlachthof 5" verfilmt worden, und es gibt eine Fülle Dokumentationen. Aber an einen vollwertigen Spielfilm über das echte Drama von Dresden hat sich bisher kein Regisseur getraut. Der beeindruckende Zweiteiler von Roland Suso Richter (bekannt für die Josef-Mengele-Fiktion "Nichts als die Wahrheit" und den Sat1-Zweiteiler "Der Tunnel") zeigt, warum.

So lassen sich ohne Digitaltechnik weder die barocke Schönheit der unzerstörten Stadt noch die schier unbeschreiblichen Verwüstungen dieser Bombennacht überzeugend in bewegte Bilder umsetzen. Doch war die Technik nur die zweithöchste Hürde, die einer überzeugenden Verfilmung von Dresden bisher im Wege stand. Noch schwieriger ist nämlich die Gratwanderung, die Drehbuchautor Stefan Kolditz bewältigen mußte. Die Vernichtung Dresdens aus der Luft war militärisch nicht notwendig und zudem bewußt grausam - also ein Kriegsverbrechen im engeren Sinne des Wortes. Doch wäre es ohne Hitlers Krieg nie dazu gekommen. Die deutsche Luftwaffe hatte den Krieg gegen Städte mit ihren Angriffen auf Warschau 1939 und auf London 1940/41 begonnen. Natürlich waren viele Dresdner unschuldige Opfer, und trotzdem fällt es schwer, die Bomberpiloten der Royal Air Force moralisch zu verurteilen.

Diese komplizierte Ausgangslage fängt Kolditz mit einer frei erfundenen Liebesgeschichte auf. Sie ist zwar unwahrscheinlich, aber ein fiktionaler Film darf derlei, solange die Rahmenhandlung der vergangenen Wirklichkeit entspricht. Dafür sorgten hier die Historiker Richard Overy und Rolf-Dieter Müller.

Anna Mauth (Felicitas Woll), die Tochter eines Dresdner Medizinprofessors (Heiner Lauterbach), hat ihr Studium aufgegeben, um in der Klinik ihres Vaters als Krankenschwester zu helfen. Sie ist liiert mit Oberarzt Alexander Wenninger (Benjamin Sadler), den Professor Mauth zu seinem Nachfolger aufbaut. Doch die bürgerliche Idylle leidet im Januar 1945 nicht nur unter den Grausamkeiten eines frontnahen Krankenhauses, sondern auch unter dem Auftauchen eines mysteriösen Briten (John Light), der sich dank seiner deutschen Mutter gebrochen verständigen kann. Anna verliebt sich in den Verletzten namens Robert Newman, den sie für einen Spion hält. Doch ihr Vertrauen zerbricht, als er ihr auf der (seinerzeit nicht existenten) Aussichtsplattform der Frauenkirche gesteht, in Wirklichkeit ein Bomberpilot zu sein. Für den 12. Februar 1945 ist die Verlobung von Anna und Alexander vorgesehen. Doch Robert platzt in die Feier und klärt sie auf über zufällig entdeckte krumme Geschäfte ihres Vaters und ihres (Beinahe-)Verlobten. Vater Mauth will seine Tochter aus Dresden fortschicken. Ihr Zug soll am 13. Februar kurz gegen 22 Uhr abfahren. Im selben Moment beginnt das Bombardement. Erst während des Feuersturms finden Anna und Robert wieder zueinander.

Die Hauptgeschichte ist gut erzählt, aber zur herausragenden Wirkung des Films tragen die glänzend inszenierten Nebenstränge viel bei. Dazu gehören die Gnadenschußsequenz im Keller, ebenso Wolfgang Stumph als namenloser Pfarrer der Frauenkirche. Kai Wiesinger brilliert in der Rolle des eng an den realen Victor Klemperer angelehnten Dresdner Juden Simon Goldberg. Hervorragend ist Richters Entscheidung, die Szenen in Großbritannien und in den britischen Bombern ausschließlich mit englischen Schauspielern zu besetzen, die Englisch sprechen. Das ZDF sollte unbedingt davon absehen, die derzeit untertitelten englischen Passagen zu synchronisieren. Die Bilder aus dem nachgestellten brennenden Dresden schließlich sind schlicht atemraubend, auch wenn man wohl noch nie so grausame Szenen zur Primetime auf einem öffentlich-rechtlichen Kanal gesehen haben dürfte.

Nach Frankreich und Italien ist der ZDF-Zweiteiler bereits verkauft; in Großbritannien soll, so Koproduzent Jan Mojto, zuerst eine etwas gekürzte Fassung in die Kinos kommen - genau umgekehrt wie bei Bernd Eichingers "Untergang" also. Dieser Film ist der Maßstab für Roland Suso Richters Drama, und es fällt schwer, einen der beiden zu bevorzugen. "Dresden" ist schlicht großes Fernsehen.

von Sven Felix Kellerhoff

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